Düwag Gelenkbus

 

 

DÜWAG Gelenkbus bei der Essener Verkehrs AG

 

Die Waggonfabrik Uerdingen,Werk Düsseldorf, hatte auch die Herstellung von Gelenkomnibussen und zweiachsigen Bussen übernommen.Die ersten beiden Gelenkomnibusse in selbsttragender Bauweise wurden im Januar 1960 fertiggestellt.Die Fahrzeuge unterschieden sich lediglich in der Anordnung der Einstiegtüren.Später wurden auch Fahrzeuge hergestellt,die getrennte Einzel-Falttüren vor-und hinter der Nachläuferachse aufwiesen.Der erste Gelenkbus wurde der Bochum-Gelsenkirchener-Straßenbahn zur Erprobung vermietet.Es darf festgestellt werden,dass der DÜWAG-Gelenkbus sowohl fahrtechnisch als auch betriebswirtschaftlich im Linienverkehr als auch der Wartung den Erwartungen entsprochen hat,wobei der Einsatz im Winter für die Beurteilung besonders wertvoll war.Die DÜWAG war bemüht,dass Eigengewicht des Fahrzeugs auf 11,0 t zu reduzieren.Die Gelenkverbindung zwischen Motorwagen und Nachläufer entsprach in ihren wesentlichen Teilen dem seit Jahren in großer Stückzahl gebauten Gelenk der DÜWAG-Gelenk-Straßenbahnen.Die bei Straßenbahnen auftretenden höheren Belastungen und die größeren Winkelausschläge in horizontaler und vertikaler Richtung mussten berücksichtigt werden.Die Gummibalgen,welche die Verbindung zwischen Motorwagen und Nachläufer abdichteten,wurden so angeordnet,dass sie bei Fahrt in der Geraden und in Kurven durch die Seitenwände und das Dach verdeckt blieben,so dass die Gummibalgen gegen Witterungseinflüsse geschützt wurden.Der Motorwagen und Nachläufer konnten alle im Betrieb vorkommenden Winkelstellung zueinander einnehmen,Verdrehungen um die Längsachse waren daher nicht möglich.Die Vorderachse des Motorwagens und die Achse des Nachläufers waren gleich ausgeführt.Der Unterbau war eine geschweißte,schubfeste Konstruktion aus gekanteten,gepressten Blechprofilen.Eine gute Zugänglichkeit zum Motor,dem Getriebe und den Achsen war gegeben.

In Betrieb genommen wurden 1967 sechs Fahrzeuge

3661

3662

3663

3664

3665

3666

Kennzeichen

E-AJ 766

E-AJ 767

E-AJ 768

E-AJ 769

E-AJ 770

E-AJ 771

Die Fahrzeuge wurden 1970 Umnummeriert

3001 bis 3006

Das Fahrzeug 3006 ging zum Straßenbahnmuseum in Wehmingen bei Hannover,der Rest wurde verkauft.

 

 

 

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